
Ich bin Aktivistin bei Romane Romnja und arbeite an der Schnittstelle von politischer Bildungsarbeit, Antidiskriminierungsarbeit und feministischer Praxis. Der Schwerpunkt meines Engagements liegt auf der Förderung von Gleichberechtigung, Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit für Mädchen und Frauen, insbesondere für Romnja, die von mehrfachen Formen struktureller Diskriminierung betroffen sind.
In meiner projektbezogenen Arbeit analysiere und adressiere ich rassistische, patriarchale und sozial ausschließende Strukturen, die den gleichberechtigten Zugang zu Bildung, gesellschaftlicher Teilhabe und Selbstbestimmung systematisch erschweren. Ziel ist es, diskriminierende Machtverhältnisse sichtbar zu machen, abzubauen und nachhaltige Empowerment-Strategien zu entwickeln, die kollektive Handlungsfähigkeit stärken.
Mein Ansatz ist feministisch und intersektional ausgerichtet und berücksichtigt die Verschränkung von Antiziganismus, Geschlecht, sozialer Lage und Bildung. Dabei steht die Stärkung marginalisierter Perspektiven sowie die politische Repräsentation von Romnja und Mädchen im Zentrum. Mein Engagement versteht sich als Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit, demokratischer Teilhabe und der Umsetzung menschenrechtlicher Bildungs- und Gleichstellungsziele.
